Konzertpianist

Pressestimmen

„… als ausgezeichneter Pianist und charismatischer Interpret von Franz Liszts Totentanz. Die ungeheure motorische Kraft, mit der er sich den vorwärts strebenden konzertanten Variationen des Dies Irae annahm, die klare Grifftechnik seiner prasselnden kraftvollen Oktav-Akkorde und eisig kalten, gestochen scharfen Glissandi zogen in den Bann des makabren Reigens.“

Westfalen-Blatt

 

„Solist Karsten Scholz erwies sich als souveräner Gestalter, der die Virtuosität der Partitur (Dohnanyi: Variationen über ein Kinderlied) im lockeren Tonfall herauspielte und sich hervorragend mit den gut präparierten Instrumentalisten verband.“

Landeszeitung Lüneburg

 

„Bestechend wie er den Einzelton modellierte, Triller und Läufe kristallklar und als bedeutende Bestandteile formte, ohne unangemessen romantisierend zu wirken, wie er die Gewichte zwischen Diskant und Baßlage verteilte und Tempo wie Rhythmus überzeugend überbrachte.“

Buersche Zeitung

 

„Enorm beseelt und bildlich, dabei aber doch sehr klar und präzise geriet der erste Teil des Abends. Nervös-Flatterndes, Spitzes, Explosives wurde in seinem Vortrag mit wunderbarem Feingefühl und höchster Sammlung abgelöst durch sommerliche Heiterkeit, Zartheit oder linde Melancholie. Mit dramatischem Nachdruck und behender Eleganz durchsetzte er Schubert gleichermaßen, das alles ohne Virtuosenattitüde und Selbstverliebtheit.“

Kölner Stadt-Anzeiger

 

„… ziseliert, edel, elegant: die Mozart Partitur; spielerisch mit seelischem Tiefgang die Schubert-Sätze; mit virtuosem und leidenschaftlichem Zugriff die Liszt-Poesie. Scholz hat sich enorm entwickelt. Mit diesem CD-Niveau gehört er zu den führenden Solisten-Vertretern seiner Generation.“

WAZ

 

„Karsten Scholz erwies sich einmal und immer mehr als Qualitäts-Pianist, der seine brillante Technik so überlegen-uneitel wie effektiv in den Dienst eines Werks stellt. Von den griffig-großartigen unbegleiteten Kopfsatz-Episoden bis zum finalen con spirito füllte er die klaviersinfonische Weiträumigkeit mit nuancierter Anschlagskultur und Bravour. Im Verein mit dem flexibel und wohldosiert brahmsisch geführten Orchester ergab das ein zu Recht gefeiertes Plädoyer für einen zu Unrecht völlig Unbekannten“. (Martucci Klavierkonzert)

Neue Westfälische

 

„Karsten Scholz nutzte das vielfältige und anspruchsvolle Programm, um seine pianistische Spitzenklasse unter Beweis zu stellen. Der mehrfach auch auf internationaler Ebene ausgezeichnete Musiker glänzte stets souverän und jedes Stiles sicher mit höchster Virtuosität und musikalischem Fingerspitzengefühl – und hatte dabei keine großen Gesten nötig.“ 

Braunschweiger Zeitung